Fudge

Nach 4 Versuchen nun ein erstes Kochresümee!

 

Das Rezept zur Herstellung von eigenem Fudge bekam ich von Denise Delano in Iron Mountain. Sie wies mich darauf hin, dass das genaue Einhalten der genauen Siedetemperaturen unabdingbar zum Gelingen eines rechtmässigen Fudges beitragen würden. Per Internet bereitet das Konvertieren der Werte aus Fahrenheit in Celsius keine Probleme.

1. Versuch 

Mit Tafel- statt Kochschokolade (mangelns Anwesenheit im Supermarkt) wird das Gebräu laut Delano Rezept erhitzt, auf eine Temperatur, die den 238 F ungefähr zu entsprechen schien und abgekühlt........auch nach Augenmass.

Das ganze Gebräu wollte aber einfach nicht fest werden. Irgendwas hat nicht funktioniert. Hätte ich doch Siurp nehmen sollen, (gab es im Match nicht) statt nur Zucker, obwohl Sirup biochemisch gesehen auch Zuckerfunktion hat...hm

Jedenfalls wurde es trotz 45-minütigem Rühren nichts :-) Das flüssige Resultat wanderte nach einer Verköstigung in den Abfluss....

 

2. Versuch 

Nach Recherchieren der ganz genauen Massen (Was ist eine Floz?) das Dilemma:

eine Ounce kann je nach Bundesstaat eine andere Quantität beinhalten, Ouncen werden in Gramm übersetzt, auch bei flüssigen Substanzen, beim Backen nicht sehr hilfreich und je nachdem welche Behörde zuständig ist, variiert die Definition....ein gewisses Mass kann so 0,x o,ox oder o,oox sein.....sehr verwirrend.

Und ein Cup ist nicht notwendigerweise der Inhalt einer Tasse sondern ein eigenes Mass. Ein Cup können 16 Spoons sein, also Suppenlöffel, deren Kelle kleiner ist als unsere, also 16 "keine ganz vollen Suppenlöffel"...immerin kommt man der Masse schon näher (ich habe kein scharfes -s, sorry).

Mit genormteren Zutaten wurde beim 2. Versuch das Resultat solide, also fest. Fest im Sinne der Konsitenz von Beton. Aber irgendwie sehr sprödem Beton, wo auch noch die Zuckerkristalle kristallisiert und teilweise karamelisiert waren....nicht gut.

3. Versuch  

Nach Erwerb von Ahornsirup -leider noch kein Cornsirup, aber was anderes hatte Cactus nicht zu bieten- und der Anschaffung von Kochschokolade sollte das Web mit zusätzliche Hilfestellung bieten.

Einige Seiten lieferten Fudgerezepte, teilweise mit enormen Abweichungen, der Schlüssel zum wenigsten teilweisen Gelingen war dann youtube. Eine gewissen Diane irgendwas zeigt hier Back-Clips und so kann man Schritt für Schritt die Herstellung von Fudge beobachten. Trotz unterschiedlicher Backzutaten konnten so Fehlerquellen ausgermerzt werden und mein Fudge wurde besser. Wenn man zuerst Sirup Zucker und Milch zusammenbraut, ist das Problem des kristalisierenden Zuckers gelöst.

Das Resultat kam so circa 75% an das gewollte Endresultat heran.

Beim Auftragen anlässlich einer Familienfeier erfreute sich mein "Pseudo-Fudge" erregter Beliebtheit, welch Wunder.

4. Versuch 

Ein amerikanischer Spieleabend war die Devise für Mariä Himmelfahrt. Unser traditioneller Abend war ferienbedingt in kleinerem Kreis zustande gekommen. Nachdem wir aus organisatorischen Gründen Pasties vom Speiseplan genommen hatten, wollten wir ein Wok-Gericht mit viel frischem Gemüse vorbereiten.

Beim gemeinsamen Kochen mit den Harry-Potter-festen Teilnehmern wurde die Nachfrage nach Fudga laut. Mir war entfallen, dass das Haupttrio in Band 3 oder 4 anscheinend auch Fudge verköstigte.

Die Neugierde auf dieses Produkt war somit geweckt.

Die Zubereitung ging sehr schnell und bis auf ein kurzes Verbrennen mit dem heissen Zucker-Gebräu anlässlich des notwendigen Kontrollierens des Zerstöens der Zuckerkristalle zu einer homogenen Mischung, ging alles fehlerfrei vonstatten. Es sei bemerkt, dass die Konsistenz, die die Köchin im Clip erreicht, von uns nicht unbedingt so real imitiert werden konnte.

Dennoch stellte das Resultat die Gäste zufrieden und der Fudge wurde in erstaunlich kurzen Zeit kulinarisch vernichtet.

Dies war der vorerst letzte Fudge-Herstellungs-Versuch.

Aber irgendwie muss doch das gewünschte Resultat auch erreichbar sein... 

 

28.8.07 14:15, kommentieren

das 5. Konzert

Ein Nachtrag zum letzten Konzert fehlt noch....

 Das Auditorium in Port Huron war gut gefüllt, sogar auf dem Balkon waren einige Zuhörer. Nach dem Einstimmen und einer Rede unserer Chairlady wurde Salut à Differdange gespielt. Zum letzten Mal. Es gab generell viel Applaus. Lassus Trb kam gut an, die Solisten hatten sehr überzeigend gespielt und zurecht den Applaus verdient. Aber auch die American Hymne konnte überzeugen und besonders die längeren Werke, darunter Diagram wussten wegen ihres europäischen Klanges zu überzeugen. In diesem Sinne schlug auch Godspell ein. Man merkte dem Orchester an, dass man sich bewusst war, dass es das letzte Konzert in dieser Besetzung war und es war eine wirklich besondere Stimmung im Orchester. Die Stimmung explodierte bei Stars and Stripes indem das Publikun von Anfang an mitauplaudierte und nach der Standing ovation von der Wahl dieses Marsches als Zugabe mehr als begeistert war. Bei der 2. "Refrainwiederholung" standen die Menschen klatschen und sich wiegend, fast schunkelnd auf und der Applaus war ohrenbetäubend. Der Zwischenapplaus nach dem Piccolo-Solo motivierte uns Flötisten natürlich besonders. Irgendwie lief alles gut.

Die 2. Zugabe, der Hämmelsmarsch, war zu Feier des Tages dann "ambulant": wir gingen von der Bühne die Stufen hinunter in Richtung Publikumsränge und spielten dort bis zun Schlusstakt. Dies beeindruckte die Menschen im Publikum besonders. Steve stimmte die Kiermes an, diese gelang auch bei weitem besser als beim letzten Versuch und das Publikum schunkelte brav mit. Wir gingen wieder zurück Richtung Bühne und beendeten ein tolles Abschlusskonzert.

Nach dem Einpacken der Instrumente gingen wir in den Empfangsbereich, wo gratis Eis gereicht wurde. Man konnte zwischen Schoko, Vanille oder einem Mix von beiden wählen. Während das vorzügliche Eis seinen Weg in den Magen fand, nutzen wir den Zeitpunkt um Bernhard sein wohlverdientes Geschenk zu überreichen. Zur Feier des Tages bedankte sich Bernhard sogar auf Englisch und schlug sich sehr tapfer *grins.

Nach dem Konzert kam dann das wahre Après-Konzert mit den Besuch des Music Cafés an die Reihe. Darüber wurde ja berichtet.  

2.8.07 00:57, kommentieren

Rückflug

Der erste Eintrag aus Luxemburg, mit einer "normalen" Tastatur....yuhuuuu

 Da wir schon um 7h morgens am Treffpunkt sein mussten, hatten wir um 6h aufzustehen. Mit Mühe wurde die grosse Tasche geschlossen und ich hinterliess Soraya wie abgemacht meine Reste an Schampoo und Duschlotion. Sie hatte sich so auf diese "european things" gefreut.

Vorsichtshalber zog ich die Trombosestrümpfe meiner Schwester an und die Jeans darüber. Dies sollte sich angesichts der wieder viel zu kalten Klimaanlage im Flugzeug als doppelt positiv erweisen.

Nach einem kargen Frühstück, dem Überreichen der Gastgeschenke, wurden die Koffer die Treppe hinuntergerollt. Die Gastgeschenke kamen wieder gut an, besonders T-shirts von Diffwinds scheinen ein heissbegehrtes Sammlerstück zu sein.

Wir brachen dann auf und erreichten kurz vor 7 den Treffpunkt. Einige Koffer waren schon verstaut, leider quer eingeladen, sodass zu viel Platz verloren ging und die "traditionelle Busladegruppe" einige Koffer wieder komplett ausladen mussten. Schon allein um die Schlagwerkskiste einzuladen. Nach wenigen Minuten herumreichen und in Lücken Stopfen von Koffern waren wir schweissgebadet. Aber nach mehrerem Hin- und Her passte auch der letzte Koffer hinein. Hufff!!

Wir genehmigten uns auf der Fahrt zum Flughafen Chicago O'Hare nur eine kleine "Restroom-Pause" und eine 20-minütige Mittagspause an einer Raststätte, wo es unter anderem Burger King, Pizza Hut, Taco Bell etc gab. Die Busreise zog sich hin. Ich schlief für wenige Minuten immer wieder ein, es war wenige Platz im Bus, viele Überholmanver. Das Trinkgeld für Tom, unseren Busfahrer wurde eingesammelt. Bernhard erbarmte sich und übernahm die Aufgabe. Toms Ehefrau bestand auf Adressenaustausch und wollte meine haben. Ob sich da ein Austausch ergeben wird, wage ich jedoch mal zu bezweifeln. Aber wer weiss....

Durch das Rückstellen der Zeit um eine Stunde (Chicago hat Central Time) gewannen wir eine notwendige Stunde und erreichten unser Terminal 3 gegen 13h. Gott sei Dank hatten Tom und seine Ehefrau die Idee gehabt, sicherheitshalber noch einmal bei AA nachzufragen, ob und wo unser Flug stattfinden soll. Wir waren von Terminal 5 ausgegangen, wo internationale Flüge ankommen. Auf dem e-Ticket befanden sich nämlich überhaupt keine Daten zum Abflugstandort und Terminal 3 und 5 liegen nicht direkt nebeneinander. Bernhard verliess den Bus um sich zu vergewissern, dass wir an der richtigen Stelle angekommen seien. Freudig verkündete er, man wolle uns eingene Check-in Schalter öffnen. Die Freude auf ein kurzes, schnelles und schmerzloses Einchecken sollte aber von kurzer Dauer sein.

Mit Sack und Pack, nach dem Verabschieden von Tom, betraten wir mit Sack und Pack (und Kiste) die Halle. Ein paar weniger oder mehr nette Damen übernahmen den Schalterdienst.

Obwohl wir als Orchester (ein Orchester hat ja logischerweise Instrumente bei sich), war das einchecken der gemeldeten Kiste sowie von Johnys Bass-Tuba ein grosses Problem. Die Tuba sei (sic!) too heavy und so ginge das nicht. Nach einer Ewigkeit erst, nach viel Herumtelefoniererei und viel privater Quasselei der "freundlichen" Hotessen am Schalter fand die Tuba dann den Weg in den Flugzeigrumpf.....die arme Kreditkarte.

Jedes kleinste ZUsatzgramm war ein Problem. Einige Waagen hatten Probleme, bei leerem Zustand die Zahl 0 anzueigen. Einige Koffer, die nicht voller geworden waren durch Geschenke etc. wogen trotzallem auf einmal bis zu 5-6 kg mehr als in Brüssel. Seltsam. 

Die doch dreiste aber clevere Idee, nach einem zu schweren Wiegen, den Koffer zu öffnen, Schuhe, T-shirts etc auszupacken und dann nochmal zu wiegen: das Übergewicht war verschwunden, und dann die so entnommenen Gegenstände nach dem Wiegen auf dem Weg zur Abgabe des Koffers für Einchecken circa 10 m weiter links neben den Schaltern, zeigte sich als erfolgreich. Nach dem Wiegen interessierte sich nämlich keiner mehr dafür, was zusätzlich noch hineingestopft wurde. Man hörte einiges Zirren von Reissverschlüssen und Knacken von Schlösser von Koffern am Schalter. Einige Kofferbesitzer waren durch das lange Warten (über eine Stunde) und das (bewusst?) so langsame Arbeiten der Schalterbeamtinnen und deren Klatschgespräche nebenher so gestresst, dass sie das Zahlen der Übergewichtsstrafe in Kauf nahmen, um die Prozedur zu erleichtern...

Steve entsetzt: warum sind die so erstaunt, dass ein Orchester grosse Instrumente dabei hat.....oder eine andere Stimme: ist doch klar, dass man bei 2 Wochen Reise mehr als nur 1 T-Shirt dabei hat. Mein Koffer war dann der absolute Witz: so schwer, dass man ihn kaum heben konnte, war er locker, sehr locker unter dem Gewicht. Das kann nicht sein. Jedenfalls waren wir mit den Nerven ziemlich am Ende. Auf mein nervöses regelmässiges rhythmisches Tippen mit meinem Pass auf die Theke ein erstauntes "what's up" der Dame am Schalter. Wir Europäer wären schnellen und effizientes Arbeiten und kein solches Chaos gewöhnt entrutschte es mir, schliesslich seien wir ja als Orchester angemeldet gewesen....*kopfschüttel* ein böser, durchdringender Blick. Aber es schien wenigstens minimal schneller zu gehen. Übertriebene Freundlichkeit als ich dran war, und schnell ging es, nichts zu schwer....

Dass wurde das Gepäck beim X-ray Gerät abgegeben.

Jeder ZWEITE Koffer unserer Gruppe wurde geöffnet. Da wir wegen der immer noch vorhandenen Schlange bei den freundlichen Damen wartend den Grenzbeamten zusahen, verfolgten wir mit Spannung, wessen Koffer geöffnet wurde. Ein "oh, der gehört x" erhöhte die Aufmerksamkeit. "Er sieht sich den Posaunendämpfer an, sieh mal, wie seltsam er das Ding dreht und ansieht"...einige Schritte näher ran rückend.....da überschlug sich der Beamte vor Lachen: er hatte den Grund des suspekten Schattens gefunden: ein Riesen-Freezby und musste sich vor Lachen auf dem Arbeitstisch abstützen. Unser Interesse an der gesamten Aktion war noch mehr geweckt. "Ich will sehen, wie der das jetzt schaffen will, diesen Koffer da wieder zu schliessen". Die ganze Sache war richtig unterhaltsam geworden, die Grenzer sahen auch unser Interesse und ein verdutzer aber lachender Blick unsere lachenden und amüsierten Gesichter sehend, lockerten die Stimmung auf. Der letzte/die letzte unserer Gruppe war dann durch und es ging zur Passkontrolle.

Hier war die Sache dann schon viel einfacher! Es gab hier Warteschlangen in Form von serpentinierenden abgetrenntenen Gängen. Es ging vorwärts, kein Gedränge, keine Ellbogenkämpferei wie in Brüssel. Viel besser. Nach der Passkontrolle dann Handgepcäkkontroller. Grösse und Gewicht interessierte weniger, dafür aber Inhalt. Alle mussten die Schuhe und Gürtel etc ablegen. Einige Orchestermitglieder hatten allen Informationsplakaten zum Trotz mit Benzin gefüllte Feuerzeuge (und als gefährliches, weil feuerstartendes eingestuftes Gerät) dennoch im Handgepäck und ärgerten sich über die Beschlagnahmung.

Wir hatten circa 50 Minuten im Duty Free Bereich und es ging eifrig an die Aktion LETZTE-DOLLARS-LOSWERDEN. Nun, ich war erfolgreich. Nadja wird sich sicher auf das gemeinsame Durchforsten amerikanischen Harry-Potter-Materials freuen. Die letzten Dollars invstierte ich aufgrund von schlechter Bedienung im Laden mit dem tollen Jogurt-Mix bei MacDoof in einen Milkshake. Genauer: ich legte mein restliches Kapital auf den Thresen und erklärte dem Hispanic, ich wolle einen Milkshake und für das restliche Geld Cookies oder so.

Ich bekam dann ein ganzes FASS Milkshake (soooo war das nicht gedacht, mist) und 10 Cookies....hätte ich doch SMALL Size gesagt,..mist. Ok, noch 2 Minuten bis zum eincheck. 

Es kamen dann einige: ach, habt ihr gesehen, wir sind doch nicht K7, wir sind jetzt H13 (oder sowas). Waaasss? Wo ist H? Im anderen Flügel! Na toll!! Eine ganze Prozession Diffwindler bahnte sich den Weg schnell eilend durch die Masse und sammelte unterwegs weitere ein, die sich auf den Weg zu K7 gemacht hatten. Es musste schnell gehen. Nach circa 5-7 Minuten schnellen Fussmarsches (es musste ja gaaaaaaaanz am Ende des anderen Flügels sein...) erreichten wir unser Gate. Wir mussten nochmal an einem Schalter passieren, wo unsere Identität überprüft wurde. Dann: 20 Minuten warten, der Flieger hatte Verspätung beim Landen. Na toll. Die ganze Hetzerei hätte man sich sparen können. Nach Hinsetzen (ich hatte zu viele Tüten) machte Bernhard den 2-letzten Appel Nominal. Alle waren da.

Wenig später wurden die Gruppen aufgerufen. Ich war Gruppe 3 und kam recht zügig dran. Meine freundliche Bitte um einen Fensterplatz bei der freundlichen Eincheck-Schalterdame hatte geklappt. Nach Tauscherei sass ich weiter hinten. Aber Hauptsache Fenster. Auch wenn man hier die Maschinen besser höre und die Turbulenzen besser spüre. Egal. Ich wollte ja meine Flugangst besiegt haben. Ich sass vor Bernhard und Carmen. Neben mir sass, wie sich herausstellen sollte, ein netter schweizer in Brüssel lebender Klimatologe, der berufsmässig 3-4 mal im Jahr in die USA muss und vor dem Berufsleben ein talentierter Flötist war und von einem Rampal-Schüler unterrichtet wurde. Er schlief zwar viel, es gab aber auch viele interessante Gespräche. Er erklärte mir diverse Woklenstrukturen und wieso sie welche kleine Unruhen des Flugzeugs verursachen. Zudem lieferte er interessante Details über die Vertuschungsmethoden der Veröffentlichung von klimatologischen Studien, die nicht dem entsprechen, was die politische Obrigkeit der USA und die Öllobby hören wollen.

Am Anfang war der Flug etwas unruhig. Die Stewardess hatte die Idee, meinen Salat gerecht auf dem Schoss von meinem Nachbarn und mir zu verteilen....*grins*. Die Aussicht aus dem Fenster war schön. Gegen 20h Chicagoer Zeit sollten die Lucken zwecks Schlaf geschlossen werden....kaum einer unserer Gruppe konnte/wollte schlafen, so kamen einige Gesprächsgruppen zustanden, was nicht allen Stewardessen gefiel.

Gegen 22h ging dann die Sonne wieder auf, es war nie richtig ganz dunkel am Horizont. Ich konnte gar nicht schlafen, nur etwas dösen. Trotz warmer Kleidung war es nicht zu warm und ich war froh, als es endlich Frühstück gab. Mein Milkshake lag mir im Magen, die blöden Histamintabletten sind nicht besonders zuverlässig.

Die Landung war mit einigen hübschen Luftlöchern mit Achterbahn Feeling verbunden und es sah lange nach einer Feldlandung aus, ehe im letzten Moment die Landebahn auftauchte. Wir parkten ein und verliessen das Flugzeug um nach einem kurzen Blick auf den Pass durch die Politie den Koffer vom Laufband zu hieven. Die Koffer des Fliegers aus NY rotierten auch noch und endlich kamen unsere an. Sie lagen oft in "2. Reihe" oben auf dem Laufband und es war nicht so einfach, sie ob ihres Gewichtes hinunterzuladen.

Das Passieren der eigentlichen Grenze war ein Witz. Man sah uns nur kurz schief von der Seite an und interessierte sich nicht wesentlich für uns und unser Gepäck. Laurent wurde gefragt: "qch à déclarer" er "non" - "ok, passez". Nur die Dame vor dem Zoll, die einfach nur flämisch sprechen wollte und sich weigerte, wallonisch zu sprechen um uns klar zu machen, dass die Schilder "Eu" "non EU" sich entgegen aller anderer Flughafen nicht auf den Pass sondern den Reisestart beziehen, hat etwas das positive Bild getrübt.

Es dauerte lange, bis die Kiste freigegeben wurde. Einige Koffer waren beschädigt. AA behauptete sich auf einen Fabrikationsfehler. Da hätte ich sicher nicht kleinbei gegeben!!!!

Wir setzten und dann in Bewegung (Uhrzeit?) und die Busse bahnten sich den Weg über die Autobahn. Schlafen konnte ich kaum, einige anderen auch nicht. Als wir ankamen (wieviel Uhr war das, weiss wer das?) wurden wir von einigen Eltern empfangen und ein letztes Ausladen begann. Das Gepäck wurde von den SItzen und aus dem Gepäckraum entladen und eifriges Umarmen und Erzählen wurde begonnen.

Johny holte seinen Van zum Einladen und ein Tice-Bus versuchte verzweifelt im allgemeinen Durcheinander an der Haltestelle zu halten.

Nach dem Verabschieden, insbesondere von Bernhard, Carmen und Serge sowie seiner Frau, traten auch wir den letzten Weg an und wenn ich mich recht entsinne, dürfte die Ankunft gegen halb 2 gewesen sein. Nach dem Mittagessen (unfritierte Kartoffeln und Gemüse...endlich) dann auspacken und verschnaufen. Nach über 30h auf den Beinen ohne Schlaf sollte dann ein kleines Mittags- oder "Frühabendsschlächen" nicht schaden.

So ging eine tolle und erlebnisreiche Konzertournee angenehm zu Ende.

Danke allen Organisatoren für die Arbeit und hoffentlich ist Diffwinds nicht so frustriert von der Arbeit und allem Drum und Dran, dass es keine 2. Auflage einer solchen Reise (es muss ja keine sooo grosse sein....) geben würde. Wäre doch schön, wenn sich so eine z.B. 2-jährige Tradition wie beim Stuttgarter jbo ergeben würde.

 

 

 

 

2.8.07 00:46, kommentieren

Sonntag, der letzte Tag....Kanada

Wie schnell doch die Zeit vergeht. Nachdem wir etwas ausgeschlafen hatten, chlug Scot vor, jetzt direkt nach Kanada zu fahren. Ich wollte da ja unbedingt hin, die beiden anderen Maedels auch....Wir fuhren ohne Verkehrsbehinderungen ueber die imposante neue Bruecke von Port Huron nach Sardingsbums (wie heisst das Dorf nochmal?) . Eine sehr freundliche Dame am kanadischen Zoll liess uns nach Begruendung unserer Einreise proiblemlos mit US-Visum passieren. Wir begaben uns zum Besucherzenturm. Hier konnte man einiges einkaufen und auch fotofradieren sowie touristches Material einsammeln. Unser Auslugsziuel war dann die Flusspromenade am Kasino. Wunderschoene Aussicht Richtunh US, BNeobachten von Booten , Tauchern und Klippenspringern luden zum Fotiografieren ein. Wir spazierten hier am Fluss entlang. Es war wahnsinnig warm. Nach diesem Ausflug mussten wir zurueck zum Essen in die USA. Melissa war mit den Kindern aus der Messe zurueck. Wir standen 1,5h im Grenzstau. Es war warm , keine Klimaanlage.....die Aussicht von der Bruekce war sehr schoen, aber in dieser Situation. Es ging und ging nicht weiter. Am Zoll angekommen, jaaaa, wir hatten die langsamste Schlange erwischt, zog ich der schlafenden Marie-Lou ihren Pass zwischen den Fingern hervor und gab alle 4 Paesse zu Scott um ihm dem eher grimmigen Beamten zu geben . Er wollte zuvor wissen, where wir born seien. Ich war auf dem OPunkt zu antworten: In a hospital....umterliess das dann aber. Auf jeden Fall fragte er uns ueber jeden Zentimeter aus, auf dem wir unseren Fuss auf kanadiuschen Boden gesetzt hatten , und wieso. Die Einreise war dann kein Problem, nachdem wir ihm versichert hatten, keine Nahrungsmittel oder sonst gefaehrliche Dinge bei uns zu haben. Das Mittagsessen fand um 15h statt und es gab im Mikrowellenofen gewarmet Spaghetti mit Sosse., die gegen 13h von Melissa gekocht worden waren. Am Nachmittag wurde die einmalige Gelegenheit zum Besuch eines Leuchtturmes genutzt, Es ist der aeltste noch funktioniernde Leuchtturm im ganzen Great Lakes Gebiet. Er deutet die Einfahrt in den Fluss an und da hier die meiste Wrackzahl der gesamten USA auf engstem Raum zu finden ist,. ist er sicher von grosser Bedeutung. Der Aufstieg zwang Elena, ueber ihre Grenzen hinauszugehen, Der Aufstieg ueber durchl ein Muster durchloeschtere Stahltreppen, durch die man bis zumn Grund sehen konnte, beaengstigten sie. Der Aufstieg glicch dem Aufstieg zum Wahrsageturm der Sibyll Trelawny in Harry Potter. Hier musste man auch ueber eine Klappe klettern und das verlangtte etwas Gleichgewicht, Trittsicherheit und Balancefaehigkeit. Der Ausblick war gigantisch schoen. Das tolle blaue Wasser, schoene feinsandige Staende, auf der einen Seite das wellige Wasser, auf der anderen Wald....idylllisch, wunderschoen. Der Leuchtturm selbst steht auf bewachjtem Militaergelaebnde (in dem Sinne, dass hier einige Militaerangehoerige Familien wohnen) und sehr schoen gelegen, in grasartgem Kand...sehr schoen. Der Aufstige und das BNewegen auf der engen Balustrade hat sich gelohnt. Es war beinahe 17h und wir machten uns schnell auf den Weg zuyr Besichtigung des lightning Boats, eines ehemals schwimmenden Leuchtturmes. Das Schiff steht als reines Museumsschiff auf Land uns die Besichtigung ist kurz aber sehr interessant. Die Ausscicht ueber den Kanal war schoen und beeindruckend. N ach diesem Abstecher fuhren wir durch downtown zum Hafengelaende und besuchten das marine Center wo einiges zum Thema Schiffahrt und Fundstuecke unter Wasser zu finden war. Die naechste Station war dann das Prjekt Eis-Essen. Wir entschieden uns fuer kleine Priotinonen. Riiiiiiiiiiiesige Eiskugeln tuermten sich ueber ein kleines Hoernchen. Sah so satirisch witzig aus. Aber das zu essen ohne Kleckerei. Ein solches Unterfangen ist uns Europaern fremd gewesen und wir taten uns schwer. Das Eis war sooooo lecker und Max sah so schoen blau aus im Gesicht, nachdem er mit Erfolg mit seinem Superman-Eis gekaempft hatte. Ein fuer unsere Verhaeltnisse normales Eis ist das Kinder- oder Babyeis. Zu Hause angekommen, packten wir unsere Instrumente fligsicher ein und in diesem Rahmen musste Marie-Lou den beeindruckten Kindern ein Bari-Sax Konzert geben. Elena holte Topf un Loeffel und das Kammermuskduett konnte beginnen . Die Kinder waren soo begeistert, M-L weihte ihr im Music store gekauftes Plastik Rohrblatt ein und bot zusammen mit den Kindern schoene Momente. Gegen 19hirgendwas brachen wir zur military Street aus, wo wir von den Gasteltern von Marc Z. und Luc T. zur Besichtigung deren Musikautomaten eingeladen wurden. In einem Haus, das Grimmault Platz 12 alle Ehre macht, war allerhand Interessantes und vor allem kitschiges zu entdecken. Die Fuerhung durch die Keller mit vielen Klavier- Prchesteru -nd Spielautomaten war eine wahre Fundgrube von wertvollen und aeusserst seltenen Musikinstrumenten. Viele sind fast Unikate da nur noch wenoge dieser Serie uebrhaupt noch existieren. Die mit Liebe gestaltete Fuerhung in den sher vollgestopften Kellerraeumen war lehrreich. Es gab leider nichts zu Trinken, so dass nach einem letzten Bestaunen des grossen lauten Jaghrmarktorgelapparaten nicht viel zu entdecken war. Wir besichtigten das doch etwas spezielle Zimmer der (Appartment) der Jungs....werde vielleicht spaeter berichten) und fuhren dann heim. Es gab ein kleines Abendessen mit Bagels, Ruherei und Salzas. Damnn wurde eine grosse Tuete Cornchips mit Salzas oral verarbeitet und dazu unten im Filmkeller die DVD miT dem Film "der Pate" angesehen, waherend ich mich zum blogvgen hierhin verzog. Gleich werde ich 2 Stockwerke hoeher gehen, duschen, den Rest einpacken.....insofern ich an dem risigen Hund, der hier schlafend den Weg blockerit vorbei komme. Der Anruf, dass wir morgen schopn um 7h wegen Baustelle Richtung Chicago am Treffpunkt sein muessen, erreichte uns gegen 22h30. Etwas spaeter rief auch Sonja noch an/ Wird somit eine kurze letzte Nacht. Irgendwie ging das alles viel zu schnell...ich waer gern noch in den USA geblieben....gaebe nochg viel zu entdecken in dieser Region der grossen Seen. Dies war mein letztes Bloggen aus den USA. Werde die Rueckreise nachliefern, wahrscheibnlich noch einige Ergaenzungen, genauere Berichte, Fotos, etc nachliefern. (Und dann auch Fehler verbessern.....wenn ich wieder eine "richtige" Tastatur und mehr Zeit habe.....

30.7.07 06:21, kommentieren

Samstag: letztes Konzert

Am Samstag standen wir recht zeitig auf. Um 9h begann die Probe und Melinda fuer uns hin. Das Fruehstueck war karg, ein nach dem vielen Essen durchaus begruessenswerten Zustandes. Der Konzertsaal war sehr angenehm gross, keine schlechte Akustik und viele leere Sitze. Die Probe war sher produktiv. Das Umherwandern lassen zwecks Unterschirft einer Karte fuer Bernhard war besserr als waehrend der Busfahrt, aber dennoch funktionierte das Szstem irgendwie nicht. Wir nahmen die Papillons ins Programm auf und Bernhard stellte beim Gelingen einer bestimmten Stelle ein Fass Bier in Aussicht (vorweg genommen: das Orchester hat sich das Bier verdient....) Nach der Probe besuchten wir den uns empfohlenen Music Store und wurden nicht enttauescht. Viele schoene billige Noten, Blaetter fuer die Klarinetten und Saxofone, Zubehoer, einiges an Interessantem. Viele Noten gingen in unseren Besitz ueber. Viele Dirigierstaebe werden den Weg nach Europa antreten. Unser Orchester hatte eine wahrhafte Belagerung des Geschaeftes begonnen und so busy sei es noch nie gewesen. Aif jedenfalls machte man DAS Geschaeft der Saison und man versprach, dem Konzert am Abend auf jeden Fall beizuwohnen. Ich musste dem ATM einen kleinen Besuch abstatten. Da ich Floeten sammle wollte ich diese tolllllllllllllllle Indianerfloete unbedingt haben. Meine arme Kreditkarte hatte ihr Limit erreicht. Nach dem Besuch des Geschaeftes passierten wir bei einem gropsserz store (op Letz. bei en gem Cactus) und kauften VEggy-Burger fuer Marie-Lou. Die angestelltenlose automagtische Kasse faszinierte uns doch sehr. Im Hause wurde dann gegrillt. Burger mit Kease, dazu so etwas wie Kroketten. Am Nachmittag wollten wir zur Shopping Mall. Leider nur eine kleine. Nur so 40-50 gGeschaefte. Nun, auch das reicht, um Geld auszugeben. Nach dem Durchforsten von Mercys, ging ich mit Sotaya auf Entdeckunsgreise. Sie hatte kein Geld dabei und wollte ab er absolut ein Buch haben. Ich habe es ihr dann gekauft, sie war soooo gluecklich und dankbar. Durch ihr Herumfuehren hatte sie es sich auch verdient. Wir trafen viele Luxemburger. Ich kaufte mir fuer 2 Dollar eine Tasche (brauche grosseres Volumen fuers Handgepaeck....ob ich morgen nachzahlen muss??). Nach der Mall (Max quaengelte) ghingen wir nach einer kurzen Passage zu Hause, zum nahen Strand. Es war nicht soooo warm. stark windig, der feine Sand flog durch die Luft und mein Badetuch wollte das imitieren. Das Wasser war recht kalt, was die Kinder nicht stierte. So warm sei es selten gewesen. Die Wellen noch nie so hoch. Es gab eine starke Stroemung und waehrend Scot Max und Soraya holte, Marie-Lou und Cirstina spazieren giingen , planschte Elena im Wasser und wagte sich so weit hinein, dass die Wellen ueber ihren Kopf hinweggingen . Mir war das ganze unter diesen Umstaenden nicht ganz geheuert und jede 2 Min. ermahnte ich sie , nicht so tief ins Wasser zu gehen und hatte keine ruhige Minute und war froh, Scott die V Erantwortung ueber seine Tochter amvertrauen zu koennen.....wenn da was passiert waere. Scott war da sehr cool und spielte etwas mit den Kindern. Ich hatte so Lust auf Eis und ging zu dem Shop, wo Scott sein Kinoeis gekauft hattre. Es war so circa 1 Minute Fussmarsch entfernt, Ich entschied mich fuer eine kleine Portion Schoko-Fugde. Klein heisst 400ml und ich fragte nach mehrern Spoons und so konnten die Kinder, als sie mich erblickten, trotz Scotts "leave her alone, she has bought it" mit Freude mitessen (ich haette diese Portion auch nie alleine geschafft)_ und so war das eine sehr lustige Aktion. Scott war sehr erfreut. Wir mussten dann Richtung Haus um uns fuer das Komnzert vorzubereiten. Die beiden andern Maedels waren nach ihrem Spaziergang noch nicht wieder aufgetaucht, so konnte ich den Bathroom als erste bwlagern. Das Konzert lief sehr gutt, Informationen, auch zu unserewm besonderen Haemmelsmrasch, werden spaeter nachgeliedert. Nach dem Konzert gegaben wiur uns zu circa 8 leuten zu einem Club namens Music Cafe. Wir kamen noch ohne Eintritt hinein und schafften es , die under aged von 17-20 hineinzulotsen. Zur Feier des Tages erhielten sie Zutritt. Laurent versprach, dass niemnad von iohnen auch nur einen Tropfen Alkohol trinken werde. Die "Minderjaehrigen" verstanden den Ernst der Lage und hielten sich daran. Conny schaffte es durch Raffinesse doch als Griossjaehrig ganz "legal" durchzugehen. Kein schlechter Schachzug, das so hinzuubekommen. Die Band, bazooka Charlie war sehr gut, ein sehr angenehmer, wenn auch lauter Abend. Gute Cocktaikls (wenn auch improvisiert ungewohnt) abner lecker). Als die Band dann die Luxemburger Nationalhzymne spielte, waren wir ganz aus dem Haeuschen und die Stimmung war am brodeln. Woher hatten die die nur her? Sie wiussten zwar, dass wir kommen wuerden, einige, die am Vortag bereits da waren, hatten das angedeutet, aber dass wir so geehrt wuerden. Wir haben alle andaechtiig mitgesungen und geschunkelt. Gegen 1h30 wurden wir dann von einem gut gelaunten Scott abgeholt. Das Telfonieren zur Taxibestellung war nicht einfach. Ich hatte so Tinnitusm dass ich das Telefon rein gar nicht mehr gehoert habe. Ein toller Tag ging zu Ende.

30.7.07 05:51, kommentieren

Gastfamilie 4: Kontakt mit Eisbaeren oder die Familie Fernandez

Fuer 3 Naechte wohnten wir drei in einer netten, offnen und kinderfreundlichen Menschen. Scott, der Familienvater, ist Dozent fuer Geschichte am hiesigen College. Er forscht nicht, hat 4-5 classes, das sei full-time. Er mag seinen Job und hat ein grosses Interesse fuer die europaeische Geschichte des 2. Weltkrieges. Er wolte daher auch wissen, was wir (in dem Fall besonders mein spezielles Projekt) zu diesem Thema wissen und war sehr offen und freundlich. Er wirkt ueberhaupt nicht doxentenhaft sondern eher wie ein zu frueh erwachsen gewordeneer Teenager.

30.7.07 05:25, kommentieren

Auf der Reise

Irgendwie konnte das ja niccht funktionieren.....genauso wie Laurent es ausdrueckte: es ist einfavh nivht moeglich, trotz Zeitverschiebung, dass man genau so lange braucht, um die Strecke Iron Mountain- Port Huron zurueck zu legen als Cadillac Iron Mountain. Nach Port Huron ist eis einfach weiter, der Reiseplan konnte einfach nicht eingehalten werden. Der Abschied am Morgen fiel schwer. Einerseits wollten Megan und Denise mich nicht ziehen lassen, am Abfahrtstreffpunkt in Norway hat Bud fast geweint. Ich mochte diese Familie auf jeden Fall sehr, und umgekehrt schien das auch der Fall gewesen zu sein. Nach dem Ausladen des Gepaecks verabschiedete sich Bud um seinen Arbeitsplatz rechtzeitig erreichen zu koennen. Wir waren sehr furh am Treffpunlt und so konnte ich der Buslademannschaft herlfen und wir versuchten es irgendwie zu schaffen, Kiste samt Gepaeck im Bus unterzubringen. Wie es gelang? ne Ahnung, aber irgendwie schafften wir es auch noch, den letzten Koffer unterzubringen. Danke an Johny fier seine Hilfe beim Heruastragen der Kiste auds dem Konzertgebaeude. Ein es war sicher: es wueder nichjt mehr die kleinste Tasche in den Laderaum des Busses passen. Die Reise ging los und wir erlaunten uns lediglich eine 10-minuetige Restroom Pause und eine 20-min. Mittagspause (vor der Mackinaw Bridge). Trotzallem mussten wir die Gastfamilien informieren, dass wir ersgt gege n 19h (bin mir nicht mehr sicher) angekommen waren. Nach der doch sehr zermuerbenden Busfahrt (nicht viel Platz, Stau wegen Unfall, nur noch eine kurze 3. Restroom Pause...) erreichten wir Port Huron. Die Stadt gefiel auf Anhieb: Kanaele mit interessanten Yachten, Booten und Hubbruecken. Wegen einer Baustelle fanden wir den Treffpunkt erst nach 5 Min. unfreiwilliger Stadtrundfahrt. Ein Auto leitete den Bus zum Ausladeplatz, direkt am Hintereingang eines Auditoriums. Fuer den Transport der grossen Instrumente zum Konzertsaal werde gesorgt. Zur letzten, Zitat Bernhard "Fleischbeschau" wurden wir samt Gepaeck in ein Auditorium geleitet. Man hatte uns bereits, vorbildlich organisiert, Informationszettel zugeteilt, auf welchem die Familiennamen sowie die Zuteilung vermerkt waren. Die Familien waren numeriert, das "Verteilen" nahezu idiotensicher. Nicht zu beneiden war Bernhard, der einige erregte Gemueter beruhigen musste und verzweifelt zu erklaren versuchte, dass die Gastfreundlocheit der Familien zuy respektieren sei, man nicht willkuerlich deren ganze Organisation durcheinander werden duerfe durch Tasuscherei und den noetigen Respekt diesen Menschen zollen sollte. Er stiess auf Widerstand und cversuchte klarzustellen, dass Sinn der Gastfamilienbeherbung sei, die Familien und deren Leben kennen zu lernen und nicht sich moeglichst viel zwecks internen Parties von diesen zu distanzieren und appellierte, als Orchester zu denken und mit jedem zusammenziehen zu wollen, auch wenn man den besten Freund 3 Tage weniger sehe. Es wurde dennoch getauscht. Da es mir egal ist, wo ich mit wem lande und keine Angst habe, alleine in einer Familie zu leben und so viel wie moeglich von Land und Leuten sehen will, war mir der Tausch von Nummer 1 zu Nummer 9 recht. Ich landete mit Cristina und Marie-Lou in einer 5-jkoepfogen Mormonen-Familie, die aber sehr liberal lebt und ausserhalb von Port Huron wohnt. Die Familie wird spaeter genauer vorgestellt. Wir versuchten verkrampft, unser riesiges Gepaeck in einem normalen (also fuer die US sehr kleinen) Auto zu verstauen. Mit gveoeffnetem Kofferraum ging das. Nach circa 10-minuetiger Fahrt erreichten wir eine kleine buergerliche Strasse, wo wir an einem kleineren, sehr durchschnittlich aussehendem Haus hielten. Das Auto hatte schon auf wenioger Luxus hingedeugtet. Aber sollte das wichtig sein? Wir bekamen Sorayas Zimmer zugeteilt. Der grosse Raum mit Doppelbett und Matratze am Boden wirkte kuenstlerisch, Mormonen Texte an den Waenden, herumliegende Socken und anderes Zeug, Soraya und ihre juengere Schwester Elena am Computer spielend. Wir belabgerten den freien Platz mit unseren Koffern, ich nahm dankbar den Vorschlag, am Boden zu schlafen an und wir lernten anschliessend die Haustiere genauer kennen. Am Abend wurde uns ein Tortilla Gericht zubereitet: Scott briet Tortillas an, dazu gereicht Bohnen und Salza. Es gab nicht genug Glaeser, dafuer aber Tassen und Plastikbecher. Nach dem Essen gingen wir mit Scott zum Kino um uns den Simpsons Film anzusehen, Scott kaufte sich Eis in einem Store und versuchte verzweifelt, dieses ungesehen im Kino zu verzehren...wird man mit auswarts fgekauftem Essen erwischt, sei das nicht besonders witzig, meinte er. Der Kinosaal war klein, und fuer Utopolis verwoehtmte Luauch sher altmodisch. Es gab viele Filmvorstellungen und auch Werbung. Diese war weitaus kreativer als wir es gewohnt sind. Nach dem Film las Christina noch ein wenig in meinem Harry Potter und gegen 1h wurde das Licht geloescht.

30.7.07 05:02, kommentieren

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