Cadillac oder der Tag vor Harry Potter

Mensch, in Luxemburg hat man das Buch ja bereits einen halben Tag eher.....wie unfair ist das denn????

 Kim und ich standen gegen 7hirgendwas auf. Da ich wieder einnickte und wir eher los mussten wegen dem Handzladegeraet, konnte ich die Dusche knicken. Nachdem schnellen Anziehen (insofern man nach knapp 3h Schlaf schnell sein kann...) war eine picture-session mit Kim und Siri dran......ich war ja noch im Pyjama da das Bad auch nicht vorher frei war (gute Entschuldigung...).

Wir erreichten die Forsythe Middleschool sehr frueh (eine halbe h zu frueh, eine Familie war aber bereits vor uns da) und es kam eine weitere "take a picture" session zustande. Das Laden des Busses war chaotisch. Unser doch etwas adipoeser Fahrer weigert sich vehement auch nur irgend eine Hand mit anzupacken. Wie gewohnt ist Johny und seine Mannschaft am Laden des Busses. Die meisten stellen einfach ihren Koffer irgendwie rein. Resultat: keine Chancen fuer die letzten Koffer, irgendwo einen Platz zu finden. Also muessen eine Reihe von Koffertuermen wieder entladen....harr jeee......

Wir fuhren gen Cadillac, eine kurze Pause an einer Raststaette, die ich zum Sonnen nutzte (so hauefig war die seit Mai ja nicht mehr) und Weiterfahrt um gegen 13h hier anzukommen. An der Junior High standen verhaeltismaessig wenige Autos (wo waren die Familien??)

Cadillac sieht tzpisch (ich hasse qwerty) amerikansich aus, ein bisschen ist da schon was los. Der Bodensee, eeh, lake Cadillac sieht so ungefaehr halb so gross oder ein Drittel so gross wie der Bodensee aus....also sooo klein ist er nicht, wenn auch fuer US Verhaeltnisse wohl nur eine Pfuestze. Es gefiel den meisten vom Charme her sehr gut.

Ein aelterer Herr sprang bvergnuegt und motiviert in den Bus und begruesste uns herzlich....................auf deutsch. Nun, Gilles N., Marc H., Natalia und ich kamen zusammen zum eben berschriebenen Herr. Diese Konstellation sollte sich als absoluten Gluecksgriff herausstellen. Mit einem Van ging es auf einen Hig way. Unser Gastvater stellte sich als sehr kommunikativ vor und war eine Mischung aus Toruismus-Guide und Geschichtsexperte, was durchaus interessant sein kann.

Nach uns ellenlang vorkommender Fahrt, wir erfuhren, dass wir 25km von Cadillac entfernt in einem 3Jahre alten Haus wohnen sollten, gelangten wir auf eine postkartenaehnliche typuisch amerikanische Landschaft. Bilder wie aus Kananda. Gruen, gruen, gruen, wellig-flach, Waelder, Weitlaeufigkeit, Ruhe. Wir hoerten, dass hier Schwarzbaeren zu Hause sind und auch Koyoten den Weg kreuzen koennten oder man sie zumindest abends heulen hoeren koennte (cool!!). Wir fuhren dann in eine Auffahrt zu einem schoenen hellen, hoeher gelegenen Haus. Hier wurden wir Maedels druch ein grosses, schoenes, sauberes, mit Stil eingerichtetem Wohnzimmer in unser huebsches, kleines aber feines Gaestezimmer gefuehrt. Wie wir zu 2 in einem nur 1,4m breiten Bett schlafen sollen....nun, noch ist es uns ein Raetsel, ich werde dann morgen da Erfahrungen einbringen koennen. Wir verfuegen ueber ein eigenes Bad. Wir hatten eine Hausfuehrung und entdeckten eine schoene grosse Kueche, einen Essbereich. Auch in diesem Haus sind die Raueme offen und es gibt keine getrennten Raueme wie wir sie kennen. Nach dem Erdgeschoss war der Keller dran, wo die Jungs die Enkel-Schlafzimmer mit Bad (mit Wanne, Gilles hat sich soooo darauf gefreut...) haben. Brian, ein junger Student, der auch hier wohnt, schlaeft dort in einem Nebenzimmer.

Wir erfuhren nebenbei, dass am Dienstag 16 von uns noch kein Dach ueber dem Kopf hatten und unser Gatsvater so eingesprungen ist. Dafuer unser Respekt. Serge, Bernhard und Carmen uns einige Jungs hausen aus diesem Grund in einem Haus einer sich im Urlaub befindlichen Familie. Dann der Ausblick von der Terasse auf das Land. Wahnsinn.....viel Natur, Wald, Garten, Wiese, schoenes Wetter, Sonne, bequeme Sessel.....was will man mehr. Das Grundstueck ist schoen gross, wir wuerden auch so wohnen wollen....wow.

Man bat uns in die Kueche, wo die Dame des Hauses die Kuehlschranktier oeffnete und sich diverse Lebensmittel in unsere Richtung bewegten, bis wir nichts mehr halten konnten. Der Knueller war Gilles gesicht beim Ergreifen des ihm gereichten Riesenschinkens. Natalia musste lachen, das war ein Bild fuer Goetter. Dies alles war als kleines Essen gedacht. Wir waehlten eine der 4 Sorten Brot und verdrueckten mit groesster Freude ein Schinken-Salat-Kaese-Brot (man ergaenze bei einigen mit Senf und dergleichen). Es gab auch frisches Obst (Halleluia, endlich mal...) und tolle Sachen zu trinken. Wir lebten wie die Goetter.

Es folgte eine Episode @"sonnen, relaxen, geniessen" bis man uns mitteilte, dass man hier im Besutz eines Quads waehre und ob das unser Interesse wecken wuerde. Diese Frage bedarf keiner Antwort. Brian holte das gute Stueck aus der Garage und Gilles war der erste Fahrgast. Es dauerte lange (20 Minuten?) bis ein total begeisterter Gilles wieder samt Brian und Quad zum Vorschein kam.

Brian hatte aber keine Zeit mehr und wir sollten jetzt selber fahren. Marc bekam einen Crash-Kurs im Quadfahren und schon fuhr er unsicher, aber beherzt weg. Sehr kurze Zeit spaeter war er wieder da. Nun Natalia. Sehr viel kurze Zeit darauf auch sie wieder. My turn. Yuhuuuu. Obwohl ich mich mit Leineskraeften festhielt, das Gas sofort fand und doch eher unsicher war. Wow! Das Wort mit g.....super. Normalerweise kennt man Schotterwege so nur vom Mountainbike aus und wenn ich langsamer wurdfe oder gar anhielt, dann hatte ich das Gefuehl, das Ding muesse umkippen. Tat es aber nicht. Faehrt einfach so ueber jede Rinne, Steine....toll. Nach einer mir als Ewigkeit vorkommenden Fahrt konnte ich das Quad heil zurueckbringen. Das war ein tolles Erlebnis. Das erste Mal sowas gemacht, ueberlebt, das Geraet auch.....

Wir fuhren spaeter zum Konaert des hiesigen Laien-Szmphonieorchesters. Ich finde es toll, dass hier sowas existiert, i Vollbesetzung ueber 80 Leute. Dass das Orchester aber nur 4 Proben gehabt hat und besetzungstecdhnisch etwas geschwaecht war, konnte man hoeren. DIe Message kam dennoch gut rueber, das Publikum war begeistert. Auf der viel kleineren Art Fair hier gab es aber auch besonders im Schmuckbereich tolles Dinge zu sehen. Leider konnten wir beim Konzert nict aushelfen, es gab keine Noten und wir hatten keine Probe, etwas zu viel fuer ein gutes Gelingen.

Nachdem wir einige Unterbringungsprobleme geloest hatten, erwartete uns hier ein tolles Abendessen in einem schoenen Ambiente. Gilles, dem es hier sooooo genial gut gefaellt, nahm sein wohlverdientes Bad, ich schreibe grade am Blog, warte auf einen gewissen Harry P. und habe eben erfahren, dass man hier bei gutem Wetter, und der Sternenhimmel sei so toll wie noch nie, das Nordlicht sehen koenne. (In Iron Mountain sicher, hier nur vielleicht). Und genau DAS werde ich nun tun. Nach draussen sehen und hoffen, das Nordlicht zu sehen (und keinen Schwarzbaeren oder Kozyoten ioder so...aber hier kaemen nur Rehe zum Haus.....).

Morgen sollen wir nach Interlaken (nein, nicht in der CH), zum Harry P Buch kaufen und Konzertspielen. Am Sonntag duerfen/sollen/muessen wir zur Messe......mal sehen.... 

 

21.7.07 06:03

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