Harry POtter Tag in Cadillac

Jaaa, am 21. war auch bei uns, einige STunden verspaetet, HP an der Tagesordnung. Unser Gastvater, Herr Schulz, wusste bescheid. Wir hatten gegen 12h eine Probe in Cadillac in der High School. Das Breakfast fand etwas spaeter statt, wir sind dann losgefahren und waren gegen 10h30 in der Hauptstr. Cadillacs. Hier ging es schnurstraks in einen Book store, wo die Bande aufgereiht auf mich warteten. Ein kleiner Freudestanz musste dann auch sein, wie lange habe ich auch DIESEN Band gewartet? Der kostbare (und erfreulich dicke) Schatz wurde mit Visa bezahlt und nach kurzem Stoebern gingen wir durch die STrasse, um Ausschau nach anderen spannenden Geschaeften zu halten. Einige Fotos spaeter entschieden wir uns fuer einen sonnigen Spaziergang am See. Wir fuhren mit dem Auto am schoen gepflegten Ufer entlang. Herr Schulz zeigte uns einen Naturstrand., nah an einem Nadelwald (Pinien oder sowas...) mit Grillplaetzen, Baenken gelegen. Einfach genial schoen. Nahe der High School verliessen wir das Auto Richtung Strandpromenade. Waehrend die anderen spazieren gingen, las ich, nachdem auch ich kurz mit den Fuessen im See war, auf einer sonnigen Bank sitzend das Buch der Buecher. Irgendwie war ich nicht allein, 2m neben mir tat ein junger Amerikaner das gleiche. Dieser erklaerte mir, er habe anlaesslich der Lektuere Urlaub genommen und alle seine Termine abgesagt.

Wir mussten anschliessend zur Probe aufbrechen. Diese verlief nicht schlecht. Kleine EIntruebungen waren das nicht VOrhandensein einiger Perkussionsinstrumente und das ZUspaetkommen einiger Musiker, da die Familien von der ausserplanmaessigen Probe nichts mitbekommen hatten. Wir staunten ueber die Laenge des Programmes. Da waren unter anderen zum ersten Mal Godspeed, Equus aufgelegt. Aber auch Salut a Differdange, Lassus Trombone, Hands up, Stars and STripes, old AMerican Ouverture, 14th of July, SPanish Fever etc. waren vorgesehen.\Wir hatten nach Probenende eine gute STunde Zeit, die man problemlos am See spazierend, auf der Art Fair essend und die Kunstwerke bewundernd und kaufend, oder nur im GRas sitzend bewaeltigen konnte. Mir lief ein Hot Dog und spaeter unverschaemterweise auch noch ein herrlicher Cherry Pie ueber den Weg. Ich bat 2 Damen auf meine Instrumententasche aufzupassen, kam mit ihnen ins Gespraech, und die 2 Frage war wieder: what are the Europeans thinking about Bush? Habe die Wahrheit gesagt, und man stimmte mir bei. AUch hier mag man ihn nicht.

Das Konzert an sich war nicht schlecht. Auch um 14h30 sahen uns einige zu, begeistertes Publikum, gutgelauntes Orchester....mir hat das Konzert gefallen. Wenn unsere Dirigenten nicht zu viel vom Fotografieren in Anspruch genommen worden sind, haben sie auch mal dirigiert (*griiiiiiiins). Besonders Serge wird mal in die Musikgeschichtsbuecher ob seiner neuen Fotokamera-Dirigiertechnik eingehen (war toll, nee echt.....*lach).

Wir mussten das Programm kuerzen. Obwohl das Publikum von Equus und anderen Werken sehr begeistert war, mussten Lassus, Godspeed, Hands up gestrichen werden. Unsere Visitenkarte, Stars and Stripes, diesmal im Gegensatz zum hiesigen Laienszmphonieorchester nicht in Zeitlupentempo riss die Amis von den Stuehlen (insofern sie denn ueberhaupt auf solchen sassen, einige sassen im Gras, auf dem Boden...). EInige standen auf, tanzten umher, beim Schlussakkord flog ein Hut. So viel Begeisterung.....wo findet man die in Europa unter diesen Umstaenden.......wow.

Nach dem Konzert mussten wir dem Damne-Baerbershop CHorgruppe und den hiesigen Blasmusikverein zuhoeren. Zum Musikverein....naja, sie gaben sich echt Muehe. 2 studieren sogar an der Julliard (sind auf Urlaub gerade zu Hause). Johny und ich wollten der Sonne entfliehen und was trinken (nachdem Marc H. mir versprochen hatte zu warten, bis ich von der Konzerthose zur normalen Hose gewechselt haette, hinten in unserer improviseierten Umkleidekabine, inwelcher wir Marc Zimmer wiess machen wollten, der Buehnenaufgan sei die Maennertoieltte....). Aber obwohl dieser Akt nur circa 3 Minuten in Anspruch nahm, waren dann alle weg. Johnz und ich sin Richtung Getraenkestand. Hier fragten wir nach den Moeglichkeiten und man machte uns auf das einheimische Root Beer, ein entgegengesatzt des Namens nicht alkoholisches Getraenk. Da wir uns verdutzt fragend ansahen, bekamen wir einfach eins geschenkt. Dieses Getraenk war sehr suess, aber angenehm gut.

Nach dem Konzert fuhren wir zum Essen in unser Haus.

Es sei bemekrt, dass sich Judy wieder einmal selbst uebertraf. Das Essen war hervorragend und wir liessen es uns gut schmecken. Nach diesem Mahl dann Aufbruch zu den Sleeping Bear Dunes. So manche andere haben uns fuer diesen Ausflug schier beneidet. Und zurecht. Nach circa 2h Fahrt, mit Stopp in Traverse city, wo die Jungs eingeladen wurden (ihnen wurde auf der Rueckbank sicherlich nicht kalt) erreichten wir ein Areal, das aussah, ZItat Marc H. " wi wann do ierjendeen einfach sou e Koup  Sand mattsen an d'Landschaft opgetippt haett". Ein riesen Sandberg, steil, zum Erklettern einladend. Schuhe ausziehen, uns los. Wie die anderen Besuchen kempften wir uns mit aller Kraft durch den Sand. Bei jedem Schritt rutschte man fast wieder in die Ausgangsposition zurueck. Erstes Umdrehen, erster Fotostopp. Da, rechts grasartiges Gewaechs.....mitten im steilen Hang.......da muss ich hin. Waehrend sich die anderen weiter hocharbeitetn fuehrte mich mein Ausflug ins Gestruepp. Schoene Fotoes, unzertretener Sand ohne Spuren. Hier konnte ich meinen eigenen Fussabdruck fotografieren. Dann den anderen hinterher. Doch nicht nach links, sondern nach rechts auf einen kleineren Huegel. Hier sehe man den Michigan See besonders gut, meinte Brian. Er sollte Recht haben. Nach einem FOtostopp und dem Bewundern der verschachtelt mit Gras bewachsenen Duenenhuegel ging es auf den "top of dunes" Oben angekommen, bot sich ein atemberaubendes Panorama, nicht nur auch die Landschaft, den See, sondern auch auf die riesige Duenenmasse. Spaetestens hier wird Marc seine Theorie begraben haben. Man erkannt, dass noch viele Wege weiter ins GEbiet hineinfuehrten.hier oben wandern, relaxen....wow.....das waers doch gewesen. Zur Entschaediguing bot sich ein wunderschoener Sonnenuntergang an. Wirklich unbeschreiblich schoen. Beim Einbruch der Dunkelheit gings es laufend bergab (das machte wahnsinnig Spass), nach dem Besuch des Restrooms meinerseits dann Richtung Traverse Citz mit der Einsicht, dass sich die weite Anfahrt auf jeden Fall gelohnt habe.

Hier angekommen welchselten wir jungen ins AUto Brians um das Nachtleben der Stadt zu erkunden. Ein erster Besuch einer Lokals fand in einem sehr teuren Hotel, in dessen Bar Brians Kusin arbeitet, statt. Beim Schluerfen eines Cocktails und geniessen einer typischen Pizza, die sich als tarte Flambee entpuppte, gingen wir mit heissen Tipps zu einer 2. Location. Die Sache sah sehr gut aus, versprach einen tollen Abend. Alterskontrolle, Natalia ist mit 22 die Juengste, also kein Problem. Doch..........man wollte eine amerikan ID sehen. Aus sicher dem Leser nachvollziehbaren Gruenden hat man als Europaer sowas nicht. Nach kurzem Diskutieren dann den Passport. Gilles zeigte seine Identitaetskarte, aus Sicherheitsgruenden fuehrte er seinen Pass nicht mit sich. Es war nichts zu machen!!!

Wir wechselten die Location und fanden Eintritt (5 Dollar) in eine Art Kombination zwischen Bar und Club. Nach einem guten Rootbeer (ich) spielte eine junge talentierte Band, die mit ihrem Sound, ihren eigenen Liedern so zu ueberzeugen wusste, dass Marc und Gilles sich die CDs besorgten. Arcatia oder so nennen sie sich.  Gegen 1h40 war dann Feierabend. Es hiess austrinken und nach ause fahren. Wir brauchten hier 45 Minuten. Im Haus angekommen schlief Herr Schulz auf dem Sofa, uns erwartend. Er hatte anscheinend nicht damit gerechnet, dass es so spaet wuerde. Er wurde wach und machte uns darauf aufmerksam., dass wir gegen 9h zur Bibel Schule anzutreten haetten. Irgendwie schaffte ich es nach zaeher Verhandlung mit dem Argument, zur Bible School wuerde unser bescheidenes Englisch nun wirklich niht reichen, die Abfahrt von 8h auf 10h zu verlegen. Ein Fortschritt.

Nach einem Kapitel oder 2 Harry Potter ging dieser tolle Tag dann zu Ende.

25.7.07 03:20

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