Sonntag 22. 07: Relaxen in der Natur

Gegen 10h traten wir, nachdem wir nacheinander gefruehstueckt hatten, die Reise zur Church an. Irgenwie fuehlten wir eine Mischung aus Spannung und eher Angepanntheit. Angekommen, fuehrte uns RIchard zur bible stuz Stunde. Ein eher kraeftig, grosser Mann mit poliertem und rasiertem Kopf und Priesterkragen erzaehlte sehr angeregt, wild gestikulieren in rekordverdaechtigem Englisch irgendeinen Sachverhalt, dem  25-20 Menschen sehr aufmerksam folgten. Das Kirchengebauede muss man sich eher als eine Art "Centre Culturel" mit Klassenzimmern, Kafteriainfrastruktur und meeting Raum vorstellen. Ich verstand "David", "to drink" und sehr marginal, um was es gehen koennte. Den Unterschied zwischen Sentinent und ehhhh, das andere war.....compassion......habe ich in etwa verstanden. Nach Ende nahm uns Brian mit in den Kirchen Raum. Natalia murrte eher aergerlich als sie erkannt, wie weit vorne wir sitzen sollten. Widerwillig arbeitet sie fast die gesamte Zeit an ihren Fingernaegeln, waehrend Brian Gilles und mir, die der Sache mit Interesse am Neuen verfolgten, den Verlauf erklaerte. Man hielt den gesamten Text der Feier grdruckt vor sich, was die Sache vereinfacht. Wir wohnten der Taufe 2er Kinder bei (das eine circa 3-4, das andere 7-9 Jahre alt) und stellten fest, dass vieles der kath. Kirche aehnelte. Wie oft der Priester zum Beten der Gemeinde den Ruecken drehte, weiss ich nicht mehr, es war aber oft. DIe lutheranische Church scheint doch zu den konservativeren zu gehoeren. Das shaking Hands zu beginn und der bezug zu den Menschen in der Predigt waren aber eher modern. Einige Jugendliche wurden an den Altar zur Verabschiedung zu einem Jugendtreffen gerufen. Es gab eine spazielle Kinderpredigt, das ich sehr begruesste. Nach der Messe wurde JEDER einzeln vom Priester verabschiedet. Nict der MEssdiener sondern aletere Gemeindemitglieder gehen mit Opferstockkoerben durch die Kirche. Hier ist es so, dass man das Geld in Papiertaschen steckt, so dass niemand sehen kann, wer was gibt. Keiner muss Krichensteuer zahlen, jeder solte jedoch, und soviel, wie ihm lieb ist. Die Kirche muss sich zu 100% selbst finanzieren und ist auf Spenden angewiesen. Da man diese Geldspenden von den Steuern absetzen kann, sind viele zu hoeheren Spenden bereit. Hiervon werden neben der Kirche eine Schule, eine Art "Creche" und Studienstipendien bezahlt (was ich keine schlechte Sache finde).

Das Mittagessen.....oh je. JUdz blieb wegen der Verabschiedung der Jugendlichen zum Essen in der Kirche, Herr Schulz schien gelinde gesagt mit der SItuation mehr als ueberfordert. Er fand keine Toepfe nichts. Da der EIntopf, der uebrigens sowas von herrlich duftete, nicht gar war, wollten wir wieder " Kniedelen" machen. Aus dem "wir" wurden dann im Endeffekt nur Marc und ich und da zu viele Koeche den Brei verderben, war das auch gut so. In der Zwischenzeit war der Schinken-Kartoffeln-Eintopf auch gar und diese herrliche, sicher enorm kalorienhaltige Sahne-Zwiebel-Pliz Sosse tat sich auch auf den Kniedelen nicht schlecht.

Der Nachmittag:

Die drei anderen gingen mit Brian zum Missauri (oder sowas) See. Ich war bereits sonnenverbrannt und ein gewisser Harry P. wartete. Ich las und schlief im Garten, den Voegeln zuhoerend und einen wahnsinnigen Geruch aus Nadelhoelzern und Kraeutern riechend. Das war soooo genial. Diese Ruhe, diese Natur. Gegen 17h fuhr ich mit Herrn Schukz mit dem Quad in den Wald auf der SUche nach diesem "lost lake". \

DAS WAR UNGLAUBLICH!!! Er zeigte mir einige schoene Stellen, es ging querfeldein mit dem Ding, ueber STock und Stein (sehr worwoertlich zu nehmen) a lot of fun, sehr spannend, Abenteuer pur. Durch Steppenwiese, Waldstueck mit Aesten, umliegenden Baeumen, steilen Haengen, Sand hindurch bis auf einmal mitten im Wald ein "kleiner See", also fuer Europaer ein sehr grosser See, auftauchte, voller Seerosen, sehr schoen. Wir fuhren noch zu einem kleinen Strand und ich ging mit den Fuessen ins wirklich sehr warme Wasser. Ein Fischerboot lag dort, kein Mensch weit und breit. Wahnsinn. Es ging einen anderen, fast noch abenteuerlichen Weg zurueck. Dieser Ausflug war unbeschreiblich. Danke an Richard Schulz und seine wahnsinnige Naturkenntnis.

Inzwischen waren die anderen zurueck, auch ihnen hatte es gut gefallen. Der QUad war uerbehitzt, schade, Brian und Gilles mussten etwas warten. Ich uebte 1h Floete, Marc Klarinette, Gilles hatte schon vorher geuebt. Gegen 19h oder 19h30 gab es dann einen BBQ, wo Wuerstchen, Chips, die Reste des Eintopfs vom Mittagessen (so lecker) und eingiges mehr gereicht worden. Ich hatte kaum schon Hunger, es war alles vorzueglich. Nach dem Essen dann gingen Marc und Gilles mit dem Quad zur Erkundung des bei uns schon beliebten verlorenen Sees (Marc war ja noch nicht da). Er sollte sich sehr argern, als er feststellte, dass das Fotografieren mit Kamera ohne Batterien sich als unmoeglich herausstellte.

Beim Anfall der Dunkelheit entzuendete Herr Schulz das Lagerfeuer. Etwas Spiritus, die Sache laeuft. Ein warmer Abend am Feuer mit viel lachen, viel Fluessigem und in angenhmer Atmophaere, einem Baerengerausch und anderen Tierstimmen brach an. Es gab dann gegrillte Marshmellows, wo meine besondere Spezialitaet der brennenden Marschmellooofackel noch in die Geschichte eingehen wird. Nach der Thursty, Fridaz, Thirty Geschichte und einigen heiteren Momenten fiel ich gegen 1h morgens ins Bett, las noch Harry P. und ein genialer Tag war zu Ende.

25.7.07 03:47

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen
Powered by 20six / MyBlog
Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung