Montag, 23. 7: Reise nach Iron Mountain

Nachdem Serge nach dem letzen Konaert mit einem Gesc henk mit besten Wuenschen auf den Heimweg entsandt worden war, sassen wir zum ersten Mal ohne ihn im Bus. Seine Abwesenheit fiel uns mit Bedauern auf, die spaeteren nachricht, er sei wohlbehalten angekommen, loeste einen spontanen, laenger anhaltenden Applaus aus. Die Busfahrt war lang, wir uerberschritten wieder eine Zeitzone und nach der ersten kurzen Pause, wo Johnz und ich ein A-Hoernchen, einen Shipmunk (oder wie auch immer man das schreiben mag) gesehen haben, ein sehr niedliches, possierliches Tierchen, war unser 2. Halt kurz vor der Mackinaw Bridge, der groessten Spannseilbruecke der USA. In einer Art kuenstlich angelegter wildwest Stadt gab es diverse Gift SHops, Restaurants etc. Nach dem Essen eines herrlichen Swiss Burgersmit Pilzen, wurde ein kleines Eis bestellt. SOviel Eis habe ich noch niiiiiiiiiiiiiiiiiiie gesehen. Das war ein Berg. Und ein sehr leckerer noch dazu. Ich holte meine T-Shirts ab (mehr wird nicht verraten) und wir besuchten einen Indianerladen, wo Johny sein "Klingeling-Dingsbums" (die Dame hatte verstanden, dass ein Windspiel gemeint war) erstanden. Nach einem kurzen Besuch des Piers und x-mas Shop ging es weiter.

Das Passieren der Bruecke, Anlass vieler Fotos, war atemberauend, genial, super....beeindruckend. Noch beeindruckender war der Fotostop am bridge view point. Hier hatten die Kameras wieder Hochleisting zu bringen, die Aussicht war unvergleichbar. Es gab ein kleines Informationszentrum mit sehr interessanten Daten zum Brueckenbau mit vielen Fotos. 50 Jahre ist diese Meisterleistung der Ingenieurskunst nun alt, und anscheinend auf unstabilem Terrain mit viel Windaussetzung gebaut. 5 Meilen lang (oder sowas....). Dank der Zeitumstellung wurde aus 18h wieder 17h und nachdem der Busfahrer in Iron Mountain nach der high Scholl von Norway gesucht hatte, und ein Amerika-Gespraech mit meinem Haendy ihne aufklaerte, dass die Hig School of Norway in Norway zu finden sei (mein Handy war anscheinend das einzige, das funktionierte, sogar die US Handyz hatten kein Netz....viva Luxgsm). Das Aufteilen in die Familien war etwas chaotisch. Bernhard musste zurecht allen noch ernsthaft eintrichtern, bitte mit offenem und nicht gleich verurteilendem Gemuet an die Sache heranzugehen. Nur durch visuelle Beurteilung einiger weniger "reich" aussehender Haeuser waren mache zu unfairen und teilweise schon dikriminierenden Vorurteilen gekommen und mit einer feindlichen und etwas als ueberhelblich zu bezeichnenden Haltung an die Sache herangegangen. Wir wurden sehr warm und freundlich begruesst. Da eine Saxofonistin nicht alleine in eine Familie wollte, bot ich einen Tausch an. Dieser Tausch sollte sich als ABSOLUTER Gluecksgriff herausstellen. Daher: Tausend Dank fuer diesen Tausch. Danke, Danke, Danke!!!!!!!!

Meine Familie besteht aus Bud und Denise Delano und ihren 3 KIndern, wobei der Sohn am College ist und ich Megans Zimmer habe. Die ganze Familie ist skibegeistert, beide Eltern Skilehrer, der Vater sogar Trainer und war hauotberuflich als Skileherer taetig. Ihr groesster TRaum: ein Skiurlaub in den Alpen. Und: Mutter und Maedchen sind grosse HArry Potter Fans. Es haette nicht besser kommen koennen.

Dann das Haus in Iron Mountain: wow! Schoenes rotes Holzhaus. Mit Stil eingerichtet, offene Raeume, viele Massivholzmoebel, eine tolle Holzkueche mit ueberdimensionalen Kuechengeraeten. Copper, ein netter 1Jahr alter Hund, der dauernd mit mir Spielen will (er ist ein seeeehr lieber, ich mag Hunde nicht, aber Copper ist toll). Ich wohne upstairs, in Megans Zimmer voller SKiposter (toll) und teile mir ihr ein Bad. Diese Familie ist gelinde gesagt nicht arm.

Das Abendessen: es gab zunaechst Blaubeeren und Kraecker mit Salza, warherenddessen draussen auf dem Elektrogrill Unmengen von Fleisch gegrillt wurde, das dann als Hamburger (den ich waehlte) verzehrt wurde. Riiiiiiiiiiesige Portionen, ich war sowas von satt. Das Gespraech war sehr toll, wir verstehen uns einfach nur super. Abends bekam ich dann die Familenskifilme vorgefueht, was absolut nicht langweilig war sondern sehr unterhaltsam und aufschlussreich. Ich zeigte dem Familienvater die Homepages der bekanntesten europaeischen Skistationen, was fuer ihn mit einem dauer "wow" kommentiert wurde. Ihm standen vor Vorfreude auf diese Gebiete fast die Traenen in den Augen. Die Familie sei jetzt ueberzeugt, das sie jetzt eine Europaerin kennengelernt und viel ueber Europa erfahren habe, unbedingt dahin muesse.

Der Tagesplan fuer heute wurde dann besprochen, und es sollte ein genialer Tag werden, so viel sei vorweg genommen.

25.7.07 04:07

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