Dienstag: Lake Superior

Heute sollte ich um 8h abfahtrsbereit sein. Es sollte zu den pictured Rocks am Lake Superior gehen, 2h Fahrtzeit muesse man locker rechnen. Zudem waren Zischenetappen eingeplant.

Es gab ein Fruehstueck ganz in meinem Sinne: jeder bedient sich in der Kueche. Etwas Wassser, einen Bagel in den Toaster, fertig. Nach dem Start ging es ins kleine aber feine hiesige Skigebit, wo mir die Haenge gezeigt und erklaert worden. Pine Mountain, so der Name des Gebietes, sei ein wahren Museumgebiet. Hier wuedern Lifte aufgebaut, die man anderswo nicht mehr haben wolle. Sicherheitsbuegel kenne man hier nicht......nicht einfach fuer SKilehrer.

Die 2. Station war die in den 1930er Jahren gebaute Pine Mountain Sprungschanze, seinerzeits die groesste der Welt. Ein massives Eisengeruest mit einer Holzbahn, wo man auch heute noch als Springer zu Fuss hinaufsteigen muss. Es gibt keine ABsperrungen, jeder kann ohne Eintrittsgeld hinaufsteigen. Die ANlage wird ehrenamtlich vom hieigen Kiwanisclub betrieben und einmal im Jahr findet ein Continental Cup statt. Noriaki Kasai ist Schanzenrekordhalter. Es scheint ein K 120 zu sein (diese bloeden feet aber auch....). Nach ausgiebigem Besuch wurde die Schanze von unten besucht.

Nach 1h Auto erreichtenwir in Ishpeming die National Ski Hall of Fame. In diesem Museum wird die US Skigeschichte dokumentiert und wichtige US Skifahrer werden gewuedigt. Der Eintritt ist frei. Der Standort erklart sich dadurch, dass hier die nationale Skifoederation gegruendet wurde. Neben vielen Skifahrer Biografien samt Fotos sind interessante Objekte zu begutachten. Unzaehlige Paar Alpinski jeden Zeitalters, von Langlauf ueber SPringen zum Speed Ski. Skianzuege der US Mannschaft, Olympia Medaillen, Pokale, ein historischer Pistenbulli (einfach nur ein Holzrat, das von PFerden oder von einem elementar simlen Traktor gezogen wurde ueber Rettungsschlitten, Poster der plzmpischen Spiele, Berichte ueber die ENtwicklung der SKilifttechnik, viel Material vum Thema Behindertenskisport, eine alte Kabine, Sesselliftsitze, sehr interessant! Hier war man richtig! Nach diesem Besuch ging es eine weitere h weiter entlang des Lake Superior.

Wunderschoene, lange Naturstraende, die zum augenblicklichen Springen ins Wasser einladen und viel schoene Landschaftsstriche. Nach erreichen des Hafens wurde ich zu einer Bootsfahrt zu diesen ppictured Rocks eingeladen. Dies war atemberauend. Die Fahrt dauerte ueber 2h , gespickt voller Informationen zum Lake Superior, Entstehung, Tiefe, versunkene Schiffe, Sandbaenke, Geologie und Hauser am Ufer, Naturstraende und wie man dort hin kommt......je, sehr interessant. Die Felsen waren enorm weitlaufig, das schien nicht aufhoeren zu wollen. Es sah aus wie im Colorado. Genau diese Form, diese Farben. Der See hatte Durchgaenge, Boegen und Katedralen in den Fels gegraben, von eioniogen Vorspruengen uebten sich junge Klippenspringen, viele Kanus und Paddelboote waren in diesem herrlichen Wetter unterwegs. Ich habe unwahrscheinlich viele Bilder geschossen. Eine Klippe war schoener und beeidruckender als die andere. Wir fuhren sehr nahe heran.

Der Lake Superior ist der sauberste und tiefste. Man kann bis auf den Grund sehen, auch bei 2-stelliger Tiefe. Dieses Blau und bei den Felsen smaragdfarbene Gruen war atemberauend. Ein Hauch von Karibik. Die Fahrt war sehr schoen, die lange Anreise war die Sache wert gewesen. Ich fand es toll, dass meine Gastfamilie diesen Ausflug voller Vorfreude geplant und durchgezogen hatte. Der Familienvater hatte sich speziell Urlaub genommen, und da er selber noch nie da gewesen war, war auch er beeindrulct (die Familie ist jonbedingt schon 5-6 mal umgezogen und noch nicht so lange hier).

Nach diesem tollen Ausflug sollte ich mich im Lake Superior fotografieren lassen, als Beweis "mal drin gewesen zu sein" wie Denise meinte. Nach diesem Akt suchten wir den Gift Shop nach Interessantem auf, meine Gastfamilie waren Touristen, genau wie ich.

Zum Dinner (wir hatten kein Mittagessen, war auch nicht notwendig nach der vielen Voellerei der letzten Tage) suchten wir eine Kombination aus Kaffee und Buecherei-Buchladen auch. Zwischen den Buecherregalen stehen Tische, es gbt Suppen, Sandwiches, Kaffe, Eis und kleine warme Mahlzeiten. Toll. Geniale Atmosphaere, das muss man erlebt haben.

Hier ist Amerika zu finden, nicht bei Burger King und McDoof. Man empfahl mir die regionale Spezialitaet, das Pastie, zu probieren. Es handelt sich hierbei um eine warme Teigtasche gefuellt mit Kartoffelwuerfeln und Fleisch. Herrlich. Man reicht, wen wunderts, Ketchup zur Tasche. Dazu ganz tzpisch als Beilage....Chips. Zum Trinken empfahl man mir den Blackbarry Smoothy, was auch eine herrliche (sicherlich kalorienreiche) Angelegenheit war. Crushed Eis, Puerriertes Obst (eben Blackberry) und entweder Sahne oder Eis.

Nach dem Essen, wurde mir ein Eis angeboten und ich waehlte 2 scoops (das heisst nicht ice cream ball) fudge und vanille. Die kleinen Kugeln....nun ja, muss ich noch betonen dass man unter klein hier einen riesigen Berg versteht, der kaum noch  in die Waffel passt? Herrlich gut, dieses Eis. Meine Gastfamilie bestand trotz Protestes meinerseits darauf, mir von der Bootstour bis zum Eis alles zu bezahlen. Gerne haette ich etwas uebernommen, aber die Kreditkarten wurden so schnell gezueckt und betont, dass es eine Ehre sei, eine Europaerin mit den gleichen Interessen wie die der Familie kennen zu lernen, man Respekt habe, dass wir bereit waren in die Familien zu kommen, und sie mir dadurch danken wuerden wollen, dass ihr Bild von den Europaern so positiv korrigiert haette, sie gelernt hatten, warum ein Skispringer "springer" und nicht Jumper heisst und dass Frech Fries eigentlich in Belgien zu Hause sind......jedenfalls haben wir viele interessante Gespraeche.

Auf dem Rueckweg rief Denise ihre Tochter per im Auto integrierstem Satelitentelefon an. Ihr General Motor Jeep hat 2 Radios, die man hinten per Kopfhoerer (2 Eingaenge pro Radio) hoeren kann, das Satelitentelefon ist im Rueckspiegel intergriert und beim Aufgehen eines Airbacks wird ein Funksignal ausgesendet, wodurch eine Telefonistin sofort nachfragt, wie der Gesundheotszustand der Insassen sei und bei Nicht-Antowrten oder Bedarfsfall sofort Rettungsfahren an den betreffenden Ort sendet, der durch das Satelitenszstem sofort genau geortet werden kann. Genial! Bin Beeindruckt!

Hier angekommen waren wir alle satt, haben etwas getrunken und ich habe mit Copper gespielt. Nachdem ich jetzt seit 2,5h Blog geschrieben habe, ist es nun 21h39 abends und ich werde jetzt noch mit Megan etwas TV sehen und dann Harry Potter einen Besuch abstatten. Nach dem ereignisreichen Tage von heute heisst es morgen *Vorfreude* Ausschlafen (ich bin heute schon im Auto und auf dem Boot dauernd eingeschlafen.....ich brauch das jeztz) und dann Erkunden des Gartens, Spielen mit Copper tc. beide Eltern arbeiten morgen, ich freue mich auf einen ruhigeren, typischen amerikanischen Familientag in diesem doch soooooooooo tollen Haus.

Hatte ich erwaehnt, dass ich einen eigenen TV in meinem Schlafzimmer habe, mini klein, aber vom Bett aus einzusehen, und dass man hier um 11h abends die Nanny sehen kann *freu*.......

So, allerseits gute Nacht nach Europa.

25.7.07 04:42

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(25.7.07 04:57)

Dicke Weiber



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