Donnerstag den 26. Juli

So wie der vorherige Tag aufhoerte.....

Es waren ja nur noch circa 250 Seiten uebrig...aber meine Augen sind mir einfach zugefallen. Und JEZT wurde es spannend.....wer wohl uerberleben wird.....Eigentlich hatte ich per Rad zur Shopping Mall fahren koennen, oder zum kleinen See hier.....aber Voldz hatte einen boesen Zauber ueber mich gelegt. Nach dem Aufstehen gegen 9h (Bud und Denise waren beide arbeiten, Mega schlief bis 12h15) war wieder Baby-Spielen mit Copper an der Tagesordnung. Nach meinem selbst gebastelten Fruehstueck aus wieder sehr bunt aussehenden Cereals war dann HP an der Reihe. Die Zeit wurde wirklich knapp. Bud sollte mich um 11h30 abholen, wenn der Arzt Verspaetung hat, spaeter. Hoffentlich hat er....wird knapp. Copper schien den Ernst der Lage zu verstehen und versteckte sich samt Baby an einem Voldemort sicheren Ort....unter meinem Sofa. Ich las und las....und die Seiten wollten nicht weniger werden. Zur volden (eh, vollen) Stunde das tolle oertliche Glockenspiel (gegen Mittag sogar immer 2 Bachchoraele und ein weiteres Stueck), musste ich mich gegen 11h abfahrtsbereit machen. Bud kam dann puenktlich 10 Minuten nach Harry-Potter Ende. Als ob er gewusste haette, dass ich um 12h05 fertig wueder.

Bud wollte mir den Golf Club der Familie zeigen, und erklaerte mir waehrend dem Verzehr einer herrlichen Fajita meinerseits und eines Paninis (man hat hier komische Vorstellungen von einem solchen) stellten wir fest, dass jemand die Uhr auf 13h30 gestellt hatte. Wir mussten sputen, mein Zeugs holen und als die Autouhr 2:00 zeigte, waren wir in Norway angekommen. Bernhard kuemmerte sich noch 10 Minuten lang um " soe Broblaems wiss soe leitts" und nachdem jeder etwas sehen konnte ohne verblendet zu werden, fand eine produktive Probe statt, in der Bernhard versuchte, Musikalitaet und Klang so zu verbessern, als haetten wir jeden Tag ueben koennen um die klanglichen Moeglichkeiten des Raumes ausnuetzen zu koennen. Es machte SPass zu sehen, wie seine oft eindringlichen und direkten Worte den Klang wandelten und das Orchester nach dem vielen Draussen spielen, auch drinnen wieder gut zu klingen wusste. Dass einige Register so mache technische Passagen immer noch nicht bewaeltigen (oder einige schwarze Schafe) und einige so eilog sind, dass sie rennen muessen, genau dies mochte dieser Saal nun ueberhaupt nicht zu verstecken. In Hoffnung auf viel Konzentration am Abend, wurde die Probe puenktlich beendet. Nach Verstauen der Instrumente im Bandraum, brachte mich Bud zur Shopping Mall, wo auch Denise ankam, um mir typisch amerikanische Geschaefte und "things" zu zeigen. So manche Kuriositaet war dabei. Bud verabschiedete sich und Denise und ich wechselten den Ort um Fudge zu bersorgen. Diese schokoladenartige und je nach Inhalt andersaussehende feste aber doch weichere fast klenrige Masse wurde in einigen Varianten gekauft und Denise zeigte mir typische Michigan/Candyz, die es sonst nicht gibt. Einige Proben davon finden sich nun samt Denises Rezepte in meinem Koffer. Mal sehen, wie einfach sich da Fudges nachkochen lassen.

Zu Hause angekommen, um einige Dollars aermer, bereitet Denise das ABendessen, Bud die Getraenke, und ich das Konzert vor. Nach dem Buegeln meines T-Shirts verliess ich den Keller ( wo es einen Fitnessraum samt Laufband und Armgeraete gibt) und dem unteren TV Zimmer mit mega Plasmaschirm, rief Denise zum Abendessen. Ohen weisses T-Shirt essen sich Spaghetti besser. Das Corn sei nicht so doll, ich kann da keinen Vergleich machen. Gegen 18 sind wir aufgebrochen, gegen 17h30 waren wir in Norway. Nach dem Einspielen im Proberaum trug ich EH und die Floeten auf die Buehne. Steve und ich stimmten auf Julies Wunsch (und Idee) das Orchester und nach einem doch recht anstaendigen, wenn auch verbesserungsfaehigem Aufmarsch, konnte das KOnzert nach einer kleinen Ansprache und einem etwas fiktiven Stimmen auf der Buehne beginnen. Marie-Lou und Pol sorgten fuer sehr souveraen und wirklich gut hinuebvergebrachte Ansagen. Beide muessen sich fuer ihr englisch sicherlich nicht schaemen! Das Konzert lief nicht schlecht, einige kleine Patzer gab es, einige Dinge, wie nicht zu laut zu spielen und auf die Intonation der anderen zu achten und seine eigene so zu kontrollieren wurden teilweise vergessen, aber verhaeltnismaessig war das ganze nicht schlecht. Einige Dinge, die in der Probe bearbeitet wurden, waren schon wieder von der Speicherplatte geloescht worden. Und Stars und Stripes klingt immer noch besser, wenn man beim ruhigeren Mittelteil die 4 b's mitspielt. Es wird langsam zum Quizz herauszufinden, wer denn immer re becarre spielt....oder zur Mutprobe....Das Publikum war begeistert. Die meisten Stuecke hatte noch niemand gehoert und kamen sehr gut an. Man habe hier auch noch kaum ein Orchester solcher Qualitaet gehoert, ob wir immer so gut seien, wurde ich von begeistert erstaunten Zuhoerern gefragt. Besonders dieser Marsch da, wie hiess der doch gleich, das mit den vielen kleinen Floeten, was just too great, a lot of fun, kam so gut an, dass bereits gegen Anfang mitapplaudiert wurde Nach dem dem ertsen Piccolosolo im Piano kam sogar "Szenenapplaus", was sehr motivierend fuer die Erzeuger dieser hohen Geraeusche war. Spaetestens beim Aufstehen bei der Wiederholung waren alle aus dem Haeuschen. Als BErnhard den Vorschlag, das Haemmelsding da zu spielen aufnahm, und auf der grossen Trommel angeschlagen wurde, war die Stimmung perfekt und hinterher wurde ich gefragt, was dieser Trinkspruch denn sei. Nach einer etwas unperfekten Kiermes am Duerf war das Konzert dann zu Ende. Die Leute beglueckwuenschten uns und nach der Heimfahrt gab es ein sponatens Shrimps und Fudge Essen mit Drinks mir der Ermahnung, doch wieder zu kommen, und man wueder mich vermissen, nach Europa zum Skifahren kommen wollen und man sei so happy ueber das KOnzert. Besonders der Hausherr war kaum noch zu halten, da er jemanden beherbergte, der ein Solo gespielt hatte. ALle hier sind nicht-Musiker. Nach dem Tippen war der Tag dann zu Ende. Ein schoener Tag.

27.7.07 06:09

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